Archive for the 'Partnerschaft' Category

Wie ähnlich sollte der Partner sein?

Sonntag, November 19th, 2006

Gleich und Gleich gesellt sich gern. Gegensätze ziehen sich an. Was nun?
Durch Forschung wissen wir, dass sich Partner in der Regel erheblich ähnlicher sind, als es eine Zufallsverteilung ergeben würde. Menschen, die sich gleichen, gesellen sich eher zueinander. Sie finden sich anziehender und sympathischer. Außerdem ist die Qualität der Beziehung tendenziell besser, wenn die Partner Dinge ähnlich wahrnehmen, ähnlich denken und urteilen.

Wo ist Gleichheit wichtig?
Beispielsweise bei demographischen Daten, also Alter, sozialer Schicht, Religion, Einkommen, Bildung – aber auch Temperament und Begabung sind bei Paaren, die gut miteinander klarkommen, häufig ähnlich. Am wichtigsten ist die Ähnlichkeit wohl in Zielen, Werten, Meinungen und Lebensauffassungen.

In Theorie und Praxis?
Differenzen bei abstrakten Haltungen sind sicher nicht so problematisch. Entscheidend wird es bei den Dingen, die im Alltag zum Tragen kommen, wie zum Beispiel die Einstellung zur Ordnung oder zum Sport.

Ist es wichtig, ob beide ähnlich attraktiv sind?
Ja. Attraktivität gehört zu den Dingen, die unseren “Marktwert” ausmachen. Und weil sich niemand gern unter Wert verkauft, finden sich eben eher Menschen mit ähnlichem Attraktivitätsniveau.

Und wie steht es mit den jungen, schönen Frauen, die alte, reiche Männer heiraten?
Reichtum und Schönheit werden von manchen Menschen als gleichrangig erlebt, was ihren Wert betrifft. Der Markt wird nicht nur durch Attraktivität, sondern auch durch Geld bestimmt. Der reiche Alte und die junge Schöne sind sich ebenbürtig in dem, was sie auf diesem Markt gelten.

Kann große Gleichheit der Partner nicht auch tot langweilig sein?
Ja, die Übereinstimmung kann auch zu groß werden. Wenn meine Partnerin und ich uns besonders ähnlich sind und wir z. B. im Kino waren, dann lohnt es sich nicht mehr, anschließend über den Film zu reden: Sehr wahrscheinlich hat sie ja die gleiche Meinung wie ich. Das wird langweilig. Außerdem stellt sich das Gefühl ein, dass der Partner keine Bereicherung für mein Leben ist, und ich ihn eigentlich gar nicht brauche.

Manchmal sind gegensätzliche Paare besser dran.
Stimmt. Wenn beiden Partnern Autonomie und Selbstentfaltung sehr wichtig sind, wird es kritisch. Ein Paar, bei dem nur einer großen Wert auf Unabhängigkeit und Selbstverwirklichung legt, ist zufriedener.

Zwei dominante Partner passen nicht zusammen?
Dominante Menschen kommen nicht gut mit anderen dominanten Personen aus, sondern suchen sich eher gegensätzliche Partner. Wenn solch eine Beziehung längerfristig funktionieren soll, dann sind diese Menschen eben auf einen passenden Gegenpart angewiesen.

Akupressur kann auch Partnerschaft verbessern

Sonntag, November 19th, 2006

Nicht alles fünfmal erklären müssen
Auch bei Nicht-Blonden lassen Aufmerksamkeit und Konzentration gelegentlich zu wünschen übrig. Gezielter Druck (morgens und abends auf der Unterseite der großen Zehen für fünf bis zehn Minuten) sorgt dafür, dass ihr ein Licht aufgeht.

Ungestört weiterschnarchen
Drücken Sie den “Durchschlafpunkt” Ihrer Freundin: An der Innenseite des Unterschenkels, direkt unterhalb des Wadenmuskels (fünf Minuten lang in kleinen Kreisbewegungen). Dann drückt Sie bei nächtlicher Ruhestörung beide Augen zu.

Seitensprung, na und?
Der Punkt “Göttliche Gleichmut” (vier Fingerbreit unter der äußeren Kniegelenksgrube, acht Minuten mittelstark gedrückt) sorgt dafür, dass Ihre Freundin nicht in die Luft geht, wenn Sie mal wieder fremdgegangen sind.

Blitzblanker Haushalt
Ganz offenbar fehlt ihr die nötige Energie, nach acht Stunden Büro noch die Wohnung auf Vordermann zu bringen? Wie gut, dass Ihre Tanks noch voll genug sind, das “Meer der Energie” Ihrer Freundin zu aktivieren: fünf bis zehn Minuten diesen Punkt etwa zwei Fingerbreit direkt unterm Bauchnabel zwischen Daumen und Zeigefinger “kneifen”.

Immer was richtiges zu essen
Hunger ist der beste Koch. Drei Minuten morgendliche Akupressur für das Zentrum des Magens (in der Mitte zwischen Nabel und Brustbeinende) sorgen dafür, dass nach Büroschluss immer ein Drei-Gänge-Menü auf Sie wartet.

Schluss mit dem Diätwahn
Was ist Ihnen lieber: Wochenlang ihre sinkende Laune wegen nicht sinkender Waagennadel zu ertragen? Oder 30 Sekunden lang den Anti-Hunger-Punkt (an den Außenseiten der Oberarme, genau in der Mitte zwischen Schulter und Ellenbogen) leicht zu drücken?

Immer Sex
Sie haben Lust, Ihre Partnerin aber mal wieder spontan Migräne? Fünf Minuten Zuwendung für die spürbaren Vertiefungen am äußeren Rand der beiden Augenbrauen werden mit mindestens fünf Minuten Zuwendung belohnt, die Sie garantiert zum Äußersten bringt.

Kritik zum richtigen Zeitpunkt

Dienstag, Oktober 3rd, 2006

Wenn Sie etwas mit Ihrem Partner besprechen wollen, dann achten Sie auf das Timing und zeigen Sie Taktgefühl — besonders wenn es Kritik ist.

- Beginnen Sie keine Diskussionen, wenn Ihr Partner ohnehin geschafft oder genervt ist, zum Beispiel nach einem hektischen Arbeitstag.

- Fangen Sie keinen Streit an, wenn Ihr Partner traurig ist, etwa wenn ein Familienmitglied krank oder gestorben ist.

Streit in der Partnerschaft

Dienstag, Oktober 3rd, 2006

Manchmal wird aus einer Mücke ein Elefant. Meist liegt es an der Art, wie Sie und Ihr Partner Probleme diskutieren.

Achten Sie auf die Art, wie Sie mit Ihrem Partner sprechen: Wann wandelt sich die Diskussion zum Streit. Was geht einem Wortgefecht voraus?

- Sind Sie oder Ihr Partner laut geworden?
- Haben Sie einen Punkt zum fünften Mal auf den Tisch gebracht, der eigentlich schon ausdiskutiert ist?
- Fühlen Sie sich in die Enge getrieben?
- Bestehen Sie darauf, Recht zu haben?

Oft hilft es, in Punkten deutlich nachzugeben oder bestimmte Fragen hinten anzustellen. Letzteres geht allerdings nur in Übereinstimmung mit dem Partner.

Wenn Sie merken, daß Ihnen kein Ausweg bleibt, bitten Sie um eine Auszeit. Denn wenn Sie in die Enge getrieben werden, werden Sie aggressiv. Genauso geht es Ihrem Partner. Geben Sie ihm Gelegenheit, eine Diskussion oder einen Streit so zu beenden, daß er oder sie das Gesicht nicht verliert.

Streben Sie nicht die totale Niederlage des Partners an. Streiten Sie konstruktiv, sachlich und bedenken Sie, daß Sie Ihren Partner lieben.

In den Arm nehmen

Dienstag, Oktober 3rd, 2006

Hand aufs Herz? Wann haben Sie Ihren Partner zum letzten Mal richtig in die Arme genommen? Damit ist nicht die morgendliche Routine-Umarmung vor der Arbeit gemeint.

Nehmen Sie Ihren Partner heute Abend richtig in die Arme, ziehen Sie sie oder ihn zu sich heran und halten Sie ihn fest.

Es ist wichtig, daß Ihrem Partner auch körperlich Zuneigung zeigen. Es hält eine Beziehung am Leben.

Individuelle Kosenamen

Dienstag, Oktober 3rd, 2006

Nennen Sie Ihre Frau “Mausi” oder “Hasi”, heißt Ihr Mann “Schatzilein” oder “Bärli”. Das klingt aber arg nach Routine.

Denken Sie sich für Ihren Partner doch lieber einen eigenen, ganz speziellen Kosenamen aus. Das kann ein lautmalerisches Wort sein oder die Abwandlung eines Standard-Kosewortes. Vorsicht: Verwenden Sie als Grundlage keine körperlichen Besonderheiten Ihres Partners.

Ihr Partner freut sich sicher darüber, zeigt es ihm oder ihr doch, daß Sie sich Gedanken machen und Ihrem Partner diese Gedanken widmen.

Ihre Partner loben

Dienstag, Oktober 3rd, 2006

Loben Sie Ihren Freund, Ihre Freundin oder Ihren Ehepartner wann immer es möglich ist.

Im Alltag:
Richten Sie ein Augenmerk darauf, welche Aufgaben Ihr Partner täglich für Sie und Ihre Familie erledigt. Zeigen Sie ihm oder ihr, dass Sie die Leistungen schätzen.

Sagen Sie zum Beispiel: “Ich freue mich wenn ich nach Hause kommen und so ein gutes Essen bekomme.” Oder: “Dein Kartoffelauflauf ist der beste, den ich je gegessen habe.”

Bei besonderen Leistungen:
Erkennen Sie zusätzliche Tätigkeiten besonders an. Sagen Sie: “Da warst Du wirklich fleißig. Du hast es geschafft zu bei der ganzen Arbeit auch noch den Garten herzurichten”. Schauen Sie sich das Werk genau an und sagen Sie Ihrem Partner, welche Stellen Ihnen besonders gut gefallen. Vielleicht belohnen Sie die Arbeit mit einem Dinner für zwei inmitten der Blumenpracht?

Wenn Gäste anwesend sind:
Lob, das vor anderen Menschen ausgesprochen wird, gilt doppelt. Erzählen Sie Ihren Gästen, wie gut ihr Partner zum Beispiel mit der schwierigen Nachbarin fertig geworden ist.

Partnerschaft: konstruktiv streiten

Dienstag, Oktober 3rd, 2006

Ein Streit ist die Würze jeder Beziehung. Aber nur wenn er konstruktiv geführt wird. Wenn mal wieder der Haussegen schief hängt, dann vermeiden Sie es sich gegenseitig mit Vorwürfen zu überhäufen oder gar den Partner mit Schuldzuweisungen in die Enge zu treiben.

Sie lenken damit vom eigentlichen Problem ab. Der Streit dauert dann ewig, ohne dass jemals eine für beide Seiten befriedigende Lösung erzielt wird.

Sagen Sie stattdessen rundheraus, was Sie am Verhalten des Partners stört. Aber bitte nicht in der Art “Nie hast du Zeit für mich”. Formulieren Sie besser ich-bezogen und versuchen Sie gleich eine Lösung anzubieten. Also zum Beispiel “Ich würde gerne mehr Zeit mit dir verbringen. Kannst du nicht öfters früher nach Hause kommen?”.

Der Erfolg dieser Strategie ist, dass der so Angesprochene gezwungen wird, sich mit Ihrem Anliegen zu beschäftigen und sich dazu konkret zu äußern. Um beim Beispiel zu bleiben: Er kann jetzt Ihr Anliegen nicht einfach mit dem Satz “Das bildest du dir nur ein” abschmettern.

Statt dessen muß er Ihren Lösungsvorschlag annehmen, oder einen anderen bringen. Also etwa “Ich kann nicht früher im Büro Schluss machen, aber vielleicht kann ich mein Squash-Training auf den Morgen verschieben.”

Der Partnerschaft einen neuen Kick geben

Dienstag, Oktober 3rd, 2006

Viele Paare, die schon länger beisammen sind, reden mit der Zeit immer weniger miteinander. Man lebt scheinbar glücklich und zufrieden, aber nicht miteinander, sondern nur nebeneinander.

Geben Sie Ihrer Partnerschaft einen neuen Kick, indem Sie sich einmal so richtig aussprechen. Denn jeder glaubt den anderen zu kennen, täuscht sich aber letztendlich doch gewaltig was die Ansprüche, Vorlieben, Wünsche und Ziele des Partners betrifft. Menschen ändern sich mit der Zeit. Der Partner kriegt das in einer sprachlosen Beziehung aber nicht mit.

Sprechen Sie wieder einmal mit Ihrem Partner. Sagen Sie einander, was Sie am anderen stört und was Ihnen gefällt. Reden Sie darüber ob jeder Partner mit seinem Leben zufrieden ist und was er daran ändern möchte.

Sie werden sehen, dass nach so einem Gespräch die Partnerschaft eine ganz neue Qualität bekommt. Es wird sich ein schon lange nicht mehr gekanntes Zusammengehörigkeitsgefühl und ein tiefes gegenseitiges Vertrauen entwickeln. Ganz nebenbei wird jeder Partner auch noch mit seinem Leben zufriedener sein.